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Mutiger Video: Mutiger Umgang mit Konflikten I: Hindernisse.
Seminarwissen reicht nicht: Unter Druck fallen wir in alte Kampfmuster. Warum das so ist — und welche zwei Ängste den mutigen Umgang mit Konflikten blockieren.
Das Wichtigste aus dem Vortrag
- Nicht Konflikte sind das Problem — sondern der gängige Umgang mit ihnen.
- Zwei Ängste blockieren den mutigen Umgang: die Angst, die Harmonie zu zerstören, und die Angst, dass die eigenen Interessen unter die Räder kommen.
- Konflikte sind die Folge divergierender, enttäuschter Erwartungen — und zugleich eine normale, unvermeidbare Begleiterscheinung.
- Der Ausweg beginnt bei Ihnen selbst: Sie können nur Ihr eigenes Handeln ändern.
Jeder, der einen anderen ändern will, wird Schiffbruch erleiden. Der einzige Mensch, den Sie wirklich ändern können, sind Sie selbst.
Rudolf DreikursDa kann man an noch so vielen Seminaren über Gesprächsführung, Verhandlung und Konfliktmanagement teilgenommen haben – wenn es hart auf hart geht, fallen wir doch allzu leicht in alte Sieg-Niederlage-Kampfmuster zurück. Der mutigen Umgang mit Konflikten muss daher damit beginnen, die Gründe für diese permanente Rückfallgefahr zu verstehen.
Ihre tieferen Ursachen liegen vor allem in zwei Ängsten, die uns, so gegensätzlich sie scheinen, sowohl gleichzeitig als auch wechselweise beherrschen können: Einerseits die Angst, die Harmonie zu zerstören und möglicherweise die Beziehungen irreparabel zu beschädigen, andererseits die Angst, dass die eigenen Interessen und Bedürfnisse unter die Räder kommen.
Diese Ängste hindern uns nicht nur daran, mutig und konstruktiv mit Konflikten umzugehen, um sie zu bewältigen, ohne dass sie allzu großen Schaden anrichten – sie hindern uns auch daran, die Potenziale zu sehen und für uns zu erschließen, die in Konflikten immer auch liegen. Denn jeder Konflikt kann nicht nur Beziehungen und Ergebnisse zerstören, jeder Konflikt kann auch zur Weiterentwicklung von Beziehungen und zur Verbesserung von Ergebnissen beitragen.
Was Sie im Video lernen.
- Was Mut bei Konflikten heißt — mutige und mutlose Umgangsweisen im direkten Vergleich.
- Was das eigentliche Problem ist — nicht der Konflikt, sondern der übliche Umgang mit ihm.
- Die zwei falschen Abzweigungen — pseudo-höfliche Verleugnung und rabiate Durchsetzung.
- Warum Konfliktmanagement im Ernstfall versagt — sobald Emotionen und Ängste ins Spiel kommen.
- Die zwei vorbewussten Befürchtungen — um die Harmonie und um die eigenen Bedürfnisse.
- Der Teufelskreis „Sieg oder Niederlage” — wie Unterdrückung erst recht zur Eskalation führt.
- Wann ein Konflikt wirklich vorliegt — trennende Gefühle plus Meinungsverschiedenheit.
- Wie Konflikte in zwei Spielzügen zum Machtkampf eskalieren.
- Der mutige Umgang — davor, mittendrin und danach.
Der Schlüssel liegt bei Ihnen
Zwei Ängste bringen uns im Ernstfall vom konstruktiven Weg ab: die Angst um die Harmonie und die Angst um die eigenen Interessen. Heißt: Der Schlüssel liegt nicht beim anderen. Er liegt darin, wie Sie mit sich selbst und Ihren eigenen Bedürfnissen umgehen.
Die Folien zu diesem Vortrag können Sie hier herunterladen.
Whitepaper-Download
Mutiger Umgang mit Konflikten I: Die Hindernisse.
Die Folien zum Vortrag — die Hindernisse auf dem Weg zu einem mutigen, konstruktiven Umgang mit Konflikten.
Was Sie erwartet:
- Warum wir unter Druck in Sieg-Niederlage-Muster zurückfallen
- Die zwei Ängste, die den konstruktiven Umgang blockieren
- Der Teufelskreis aus Konfliktunterdrückung und Eskalation
- Was mutiger Umgang davor, mittendrin und danach bedeutet
Häufige Fragen.
Wann liegt überhaupt ein Konflikt vor?
Ein Konflikt liegt vor, wenn in einer Beziehung trennende Gefühle ins Spiel kommen — Enttäuschung, Gereiztheit, Gekränktheit, Verärgerung, Wut. Eine rein sachliche Meinungsverschiedenheit ist so lange kein Konflikt, wie die Beziehung spannungsfrei bleibt. Meinungsverschiedenheit plus trennende Gefühle ergibt einen Konflikt.
Warum fallen wir in Konflikten in alte Kampfmuster zurück, obwohl wir es besser wissen?
Weil im Ernstfall Emotionen und Ängste ins Spiel kommen. Zwei vorbewusste Befürchtungen bringen uns vom konstruktiven Weg ab: die Angst, die Harmonie und Zugehörigkeit zu zerstören, und die Angst, dass die eigenen Interessen unter die Räder kommen.
Sind Konflikte grundsätzlich schädlich?
Nein. Konflikte sind eine normale und unvermeidbare Begleiterscheinung des Zusammenarbeitens — zu wenige davon sind sogar ein Warnsignal. Ob ein Konflikt schadet oder nützt, hängt allein davon ab, wie mit ihm umgegangen wird. Jeder Konflikt kann Beziehungen und Ergebnisse zerstören oder weiterentwickeln.
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