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Buch „Culture Change“ – Winfried Berner

Gut anfangen kann jeder. Das gilt besonders für Kulturprojekte: Man lässt ein Leitbild oder Führungsgrundsätze ausarbeiten, widmet dem Thema eine Managementtagung, lässt dann eine Workshop-Kaskade durch das ganze Unternehmen rollen – und dann? Wie macht man danach sinnvoll weiter?! Wenn man so oder so ähnlich begonnen hat, wird es schwierig, diesem Anfang eine gute Fortsetzung folgen zu lassen. Viele solche Projekte schlafen denn auch ein, nachdem sie ihr Pulver verschossen haben und die operativen Führungskräfte befinden, dass man sich nach den ganzen zeitaufwendigen Diskussionen endlich mal wieder um das Tagesgeschäft kümmern müsse.

„Eindringlich und praxis­relevant“ – Auszüge aus Rezensionen der ersten Auflage

Und das sagten die Leser zur ersten Auflage

Schlüssige Methodik zur Kultur­veränderung

Die Veränderung und Weiterentwicklung von Unternehmenskulturen zählt zu den schwierigsten, aber auch zu den spannendsten Herausforderungen, die das Change Management zu bieten hat. Immerhin geht es hier letztlich darum, das Verhalten einer großen Zahl von Menschen zu verändern. Das Dumme daran ist nur, dass die allermeisten von ihnen mit ihrem heutigen Verhalten völlig im Reinen sind. Warum also sollten sie daran etwas ändern, bloß weil eine Projektgruppe auf die Idee gekommen ist, eine neue Sollkultur zu definieren? Sicherlich nicht bloß deshalb, weil man ihnen eine mehr oder weniger eindrucksvolle Broschüre in die Hand gedrückt hat, aus der hervorgeht, wie sie ab sofort denken und handeln sollen.

Bis zu Ende durchdachtes Vorgehen

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kulturveränderung ist eine durchdachte Methodik, die den gesamten Weg von einer sauberen Zielbestimmung bis zur tatsächlichen Umsetzung – und Beibehaltung – der Sollkultur beschreibt und nicht bloß das erste Teilstück. Sie muss nicht nur erklären, wie man zu einem sinnvollen Zielbild kommt, sondern auch und vor allem die Frage beantworten, was dieselben Menschen, die mit ihrem heutigen Verhalten völlig im Reinen sind, dazu bringen sollte, sich künftig anders zu verhalten. Und dafür wird mit Sicherheit mehr erforderlich sein als gut gestylte Broschüren und eindringliche Appelle.

Was ist das Besondere an „Culture Change“? Wie unterscheidet es sich von anderen Büchern zum Thema Unter­nehmens­kultur?

Fokus auf Veränderung

Der Fokus von „Culture Change“ liegt nicht auf der Beschreibung, Reflexion und Analyse von Unternehmenskultur, sondern auf deren Veränderung. Für eine erfolgreiche Kulturveränderung sind Reflexion und Analyse zwar notwendig, aber nicht hinreichend. „Culture Change“ bietet Ihnen eine Methodik zur Kulturveränderung, die sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch bewährt ist. Nicht eine Sammlung kluger Gedanken, weshalb Kultur wichtig ist und wie sie idealerweise sein sollte, sondern eine systematische Vorgehensweise, die Ihnen zeigt, wie Sie Ihre Veränderungsziele tatsächlich erreichen. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele wird beschrieben, was man bei der Kulturveränderung falsch bzw. richtig machen kann – zum Teil anhand von Fehlern, die ich eigenhändig ausprobiert habe und die Sie nicht unbedingt wiederholen müssen.

Inhaltlichen und sozialen Prozess parallel steuern

Die Kunst ist dabei, zwei ganz unterschiedliche Herausforderungen parallel zu meistern: Zum einen den inhaltlichen Prozess, bei dem es darum geht, die Sollkultur aus der Strategie abzuleiten, die Gründe des heutigen Verhaltens herauszufinden und schließlich dafür zu sorgen, dass es für die Adressaten aus ihrer subjektiven Sicht sinnvoll wird, sich künftig anders zu verhalten; zum anderen den sozialen Prozess, bei dem es darum geht, die Mitarbeiter, Führungskräfte und den Betriebsrat auf diesem Weg mitzunehmen – aber auch, sicherzustellen, dass der Auftraggeber von dem stattfindenden Erkenntnisprozess nicht abgehängt wird und dann möglicherweise das Vertrauen in sein Kulturprojekt verliert.

Theoretisch fundierte Praxisorientierung

An „Change!“ haben Leser und Rezensenten besonders die klare Sprache, die überzeugende Analyse und die ausgeprägte Praxisorientierung gelobt. Auch „Culture Change“ ergeht sich nicht in langen theoretischen Abhandlungen, sondern bringt eine Vielzahl von praktischen Beispielen, an denen man am besten erkennen kann, worauf es ankommt. Doch getreu dem Grundsatz von Kurt Lewin, dass „nichts so praktisch ist wie eine gute Theorie“, liefert das Buch nicht nur viele Methoden und Praxistipps, sondern baut auf einem soliden fachlichen Fundament von Psychologie, Verhaltensökologie und Management-Wissenschaft auf. Auf diese Weise integriert es dem Stand der Forschung mit der umfangreichen praktischen Erfahrung aus zahlreichen Kulturveränderungsprojekten.

Wo bekommen Sie das Buch?

Buchhandel

Der schnellste Weg ist, es bei Amazon oder aber im Online-Shop des Verlags zu bestellen. (Über eine Bestellung direkt beim Verlag würden wir uns freuen, denn sie bringt sowohl dem mittelständischen Verlag als auch Winfried Berner als Autor eine deutlich höhere Vergütung.) Aber natürlich bekommen Sie das Buch genauso gut im Buchhandel oder bei einem anderen Versandhändler.