Kommunikation

Erfolgsfaktor Kommunikation.

Im Change reißt der Kommunikationsfaden zwischen Führung und Basis schnell ab. Heißt: Ohne echten Dialog und ein klares Konzept verpufft jede Botschaft.

Winfried Berner ·2 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kommunikationsfaden zwischen Führung, Projektteams und Basis darf im Change nie abreißen. In Großunternehmen hängen daran Zehntausende.
  • Information allein genügt nicht. Genauso zählt der Dialog: Reaktionen und Feedback aufnehmen, Ängste, Widerstände und Konflikte ernst nehmen.
  • Viel hilft nicht viel. Entscheidend sind eine klare Philosophie der Kommunikation und eine Strategie, die zum konkreten Vorhaben passt.

Für erfolgreiches Change Management ist von entscheidender Bedeutung, dass der Kommunikationsfaden zwischen den Geschäftsleitung, Projektteams und dem “Rest der Menschheit” nicht abreißt – zumal dieser Rest in Großunternehmen aus einigen Zehntausend Mitarbeitern und Führungskräften bestehen kann. Die regelmäßige Information über den Projektstand, Zwischenergebnisse und vom Management getroffene Entscheidungen ist daher ebenso unverzichtbar wie der Dialog: das Aufnehmen von Reaktionen und Feedback ebenso wie die Auseinandersetzung mit Ängsten, Widerständen und Konflikten.

Viel hilft viel.

Dafür ist es nützlich, ein breites Repertoire an Kommunikationsmethoden und “Tools” zu besitzen; mindestens ebenso wichtig ist aber ein klares Konzept. Dazu zählt zum einen so etwas wie eine “Philosophie der Kommunikation”, also ein durchdachtes Grundverständnis, wie Menschen eigentlich “funktionieren” und welche Bedeutung Kommunikation für erfolgreiches Change Management hat; zum anderen zählt dazu eine Kommunikationsstrategie, die präzise auf das jeweilige Veränderungsvorhaben zugeschnitten ist.

Nicht die Menge entscheidet

Ein volles Werkzeugregal macht noch keine gute Change-Kommunikation. Heißt: Erst das Konzept dahinter zählt — ein Grundverständnis, wie Menschen funktionieren, und eine Strategie, die auf genau dieses Vorhaben zugeschnitten ist. Ohne das bleibt jede Methode Stückwerk.

Die Philosophie der Kommunikation

Eine Kommunikationsstrategie entwickeln

Kommunikationsstrategien in typischen Change Management-Vorhaben

Wichtige Kommunikationstaktiken

Kommunikation messbar machen

Häufige Fragen.

Reicht es, im Change gut zu informieren?

Nein. Information ist nur die eine Hälfte. Genauso wichtig ist der Dialog: Reaktionen und Feedback aufnehmen und sich mit Ängsten, Widerständen und Konflikten auseinandersetzen. Wer nur sendet, verliert die Basis.

Was gehört zu einer wirksamen Change-Kommunikation?

Zwei Dinge. Eine Philosophie der Kommunikation — ein Grundverständnis, wie Menschen funktionieren und welche Bedeutung Kommunikation im Wandel hat. Und eine Strategie, die präzise auf das jeweilige Veränderungsvorhaben zugeschnitten ist.

Genügt ein breites Repertoire an Methoden und Tools?

Nützlich, aber nicht genug. Ein klares Konzept ist mindestens ebenso wichtig. Heißt: Viel hilft nicht automatisch viel — ohne roten Faden bleibt die Methodenvielfalt Selbstzweck.

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