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Video: Unternehmenskultur zum Wettbewerbsvorteil machen (GWPs-Keynote 5. März 2020).
Kultur ist kein weicher Faktor, sondern veränderbares Handeln. Die Keynote zeigt, warum Kulturarbeit scheitert und wie Kultur zum Vorsprung wird.
Das Wichtigste aus dem Vortrag
- Kultur ist das Betriebssystem einer Organisation: das gelebte Verhalten von Führung und Mannschaft. Kein weicher Faktor, sondern einer der härtesten Erfolgsfaktoren.
- Kulturarbeit scheitert, wenn sie nicht auf den Geschäftserfolg einzahlt. Dann lässt das Top-Management sie fallen.
- Kultur verändern ist kein Mysterium, sondern ein klassisches Change-Projekt: Ziele klar definieren, nachhalten, Rahmenbedingungen schaffen.
- Nicht ob Ziele sympathisch sind, entscheidet über die Umsetzung, sondern ob sie nachgehalten werden.
Nicht ob Ziele sympathisch sind, ist entscheidend, sondern ob sie nachgehalten werden.
Winfried BernerKeynote bei der 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie
Da sich unser Geschäft beim Kunden abspielt, halten wir nur selten öffentliche Vorträge, und noch seltener gibt es Videoaufzeichnungen davon. Dank der Hochschule für Technik in Stuttgart gibt es nun doch mal ein Live-Video: Bei der dort ausgerichteten 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie war ich zu einer Keynote Speech eingeladen, die am 5. März 2020 stattfand, also wenige Tage vor dem Corona-Shutdown, und auf Video aufgezeichnet wurde.
Der Titel “Unternehmenskultur zum Wettbewerbsvorteil machen” zeigt an, dass ich Kultur aus einer sehr pragmatischen strategischen Perspektive betrachte: Nicht als Meditation über letztlich Unerfassliches und Unbeeinflussbares, sondern als zielgerichtete Veränderung des alltäglichen Handelns einer Organisation. Und zwar so, dass die Kultur auf den Geschäftserfolg einzahlt und idealerweise zu einem Wettbewerbsvorteil wird, den die Konkurrenz nicht so leicht nachahmen kann.
Dabei geht es um fünf Themenfelder:
- Warum viele Anläufe zur Kulturveränderung scheitern
- Weshalb Kultur zum Geschäftserfolg beitragen kann und muss
- Das Geheimnis der Kulturveränderung
- Unter welchen Voraussetzungen Menschen ihr Verhalten ändern
- Wie Sie eine strategiekonforme Kultur stabilisieren.
Der 45-minütige Vortrag ist eine Aufzeichnung meiner Keynote auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie am 5. März 2020 an der Hochschule für Technik in Stuttgart. Herzlichen Dank an die Hochschule für Technik für die Aufzeichnung und deren Freigabe!
Was Sie im Video lernen.
- Warum Kulturprogramme scheitern — viele Anläufe leisten keinen Beitrag zum Geschäftserfolg und verlieren so die Unterstützung des Top-Managements.
- Warum Kultur auf den Geschäftserfolg einzahlen muss — Vorstände werden an der Geschäftsentwicklung gemessen, nicht an der Umsetzung von Kulturprogrammen.
- Das Geheimnis der Kulturveränderung — es ist keines: nur ein Wechsel der Blickrichtung, ein klassisches Change-Projekt statt Management-Voodoo.
- Die drei Schlüssel erfolgreicher Kulturprojekte — konsequenter strategischer Fokus, durchgängiges Veränderungskonzept, Verzahnung von inhaltlichem und sozialem Prozess.
- Wann Menschen ihr Verhalten ändern — sobald es subjektiv sinnvoll für sie ist und die Gründe dafür stark genug sind.
- Wie Sie eine strategiekonforme Kultur stabilisieren — Steuerungssysteme synchronisieren, die Sollkultur zu Indikatoren konkretisieren, konsequent nachhalten.
- Kultur als Wettbewerbsvorteil — nach außen Kundenorientierung, nach innen Produktivität; schwer nachahmbar und damit verteidigungsfähig.
Verhalten ändert sich schnell — unter einer Bedingung
Menschen ändern ihr Verhalten, sobald es für sie subjektiv sinnvoll wird. Heißt: Nicht Appelle, Workshops und Hochglanzbroschüren bewegen etwas, sondern veränderte Ziele, veränderte Rahmenbedingungen und ein Management, das die neuen Erwartungen konsequent nachhält.
Die Folien zu diesem Vortrag können Sie hier herunterladen.
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Unternehmenskultur zum Wettbewerbsvorteil machen.
Die vollständigen Vortragsfolien — von der Diagnose des Scheiterns bis zum synchronisierten Steuerungssystem.
Was Sie erwartet:
- Warum Kulturprogramme scheitern, Umsatzziele aber umgesetzt werden
- Die drei Schlüssel erfolgreicher Kulturprojekte
- Die Sollkultur zu beobachtbaren Indikatoren konkretisieren
- Fallstudien: Vertriebschaos, neues Leitbild, Kulturveränderung aus Versehen
Häufige Fragen.
Ist Unternehmenskultur ein weicher Faktor?
Nein. Kultur ist das Betriebssystem einer Organisation — das gelebte Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern. Sie zahlt direkt auf den Geschäftserfolg ein und gehört damit zu den härtesten Erfolgsfaktoren.
Warum scheitern so viele Anläufe zur Kulturveränderung?
Weil sie keinen erkennbaren Beitrag zum Geschäftserfolg leisten und deshalb vom Top-Management fallengelassen werden. Dazu kommen magisches Denken, fehlendes Nachhalten und gegenläufige Anreize in den Steuerungssystemen.
Wie verändert man Unternehmenskultur wirklich?
Wie ein klassisches Change-Projekt. Klar definieren, welches konkrete, beobachtbare Verhalten das Geschäft künftig erfordert. Dieses Verhalten zu Indikatoren konkretisieren, die Steuerungssysteme darauf ausrichten und konsequent nachhalten.
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