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Video: Selbstermutigung und das innere Selbstgespräch.
Wer sich selbst den Mut nimmt, kann niemanden ermutigen. Warum das innere Selbstgespräch entscheidet – und wie Sie es in kritischen Momenten umbauen.
Das Wichtigste aus dem Vortrag
- Wer sich selbst den Mut nimmt, kann niemanden ermutigen. Selbstakzeptanz kommt zuerst.
- Nicht der Misserfolg entscheidet, sondern das innere Selbstgespräch danach.
- Rund 77 Prozent unserer 3.000 bis 4.000 täglichen Selbstgespräche sind negativ getönt – und damit entmutigend.
- Sie dürfen sich einmischen: entmutigende Kommentare erkennen, zurückweisen und durch ehrliche, mutige Merksätze ersetzen.
Ich bin nicht auf der Welt, um der Beste zu sein, sondern um mein Bestes zu geben.
Theo SchoenakerNur wer ein freundliches, akzeptierendes Verhältnis zu sich selbst hat, kann andere Menschen ermutigen. Deshalb kommt es darauf an, die inneren Selbstgespräche, die wir ständig führen, bewusst wahrzunehmen und sie, wenn nötig, so umzugestalten, dass wir uns mehr Mut machen, statt uns in kritischen Situationen mit negativen Kommentaren und destruktiver Selbstkritik selbst den Mut zu nehmen.
Was Sie im Video lernen.
- Selbstakzeptanz als Voraussetzung — Ermutigung anderer beginnt mit einer positiven Grundhaltung zu sich selbst; wer mit sich im Unreinen ist, gerät leicht in eine Entmutigungsspirale.
- Der kleine Unterschied zwischen Erfolg und Versagen — nach dem Misserfolg verzweigt sich der Weg: Selbstermutigung führt zum erneuten Versuch, Entmutigung zu Aufgabe und Resignation.
- Das innere Selbstgespräch beeinflusst den Mut — dieselbe schwierige Aufgabe, zwei Varianten von Selbstkommentaren, zwei völlig verschiedene Ergebnisse.
- Mehr positive Selbstinstruktionen — mutige Menschen haben doppelt so viele positive Selbstgespräche wie ängstliche (Eifert / Lauterbach 1987).
- Der inneren Stimme nicht alles durchgehen lassen — destruktive Kritik, die wir von anderen zurückweisen würden, lassen wir von innen widerspruchslos zu.
- Fünf bewährte Gegenmittel — von Gegenbeweisen über alternative Erklärungen bis zum Beenden des „Katastrophisierens“, in Anlehnung an Albert Ellis’ Rational-Emotive Therapy.
- Selbstentmutigung durch sozialen Vergleich — sich mit dem eigenen Gestern vergleichen, nicht mit anderen Menschen heute (Jordan B. Peterson).
- Mut zur Unvollkommenheit — sein Bestes geben, statt an unerreichbarer Perfektion zu scheitern (Sophie Lazarsfeld).
Zahlen, die aufwecken
3.000 bis 4.000 Selbstgespräche führen Sie – jeden Tag. Rund 77 Prozent davon sind negativ getönt. Heißt: Sie nehmen sich selbst im Minutentakt den Mut, ohne es zu merken. Mutige Menschen haben doppelt so viele positive Selbstgespräche wie ängstliche. Der Hebel ist nicht, pessimistische Gedanken zu verdrängen, sondern bewusst mehr mutige dagegenzusetzen.
Die Folien zu diesem Vortrag können Sie hier herunterladen.
Whitepaper-Download
Selbstermutigung und das innere Selbstgespräch.
Alle Kernbilder des Vortrags – von der Entmutigungsspirale bis zu den fünf Gegenmitteln – kompakt zum Nachschlagen.
Was Sie erwartet:
- Der kleine Unterschied zwischen Erfolg und Versagen als Ablaufbild
- Variante I und II: dasselbe Problem, zwei innere Selbstgespräche
- Fünf bewährte Gegenmittel nach Albert Ellis' Rational-Emotive Therapy
- Übungen zur Selbstermutigung und zum Mut zur Unvollkommenheit
Häufige Fragen.
Was ist Selbstermutigung?
Selbstermutigung ist die bewusste Entscheidung, sich selbst Mut zu machen, statt sich mit negativen inneren Kommentaren und destruktiver Selbstkritik den Mut zu nehmen. Sie ist die Voraussetzung dafür, auch andere ermutigen zu können.
Warum ist das innere Selbstgespräch für Führung wichtig?
Wer mit sich selbst im Unreinen ist, ist kaum in der Lage, andere zu ermutigen – häufige Folge ist eine Entmutigungsspirale. Ein wertschätzendes Verhältnis zu sich selbst ist deshalb die Basis ermutigender Führung.
Wie verändere ich negative Selbstgespräche?
Nicht durch Verdrängen, sondern durch bewusste Einmischung: entmutigende Kommentare erkennen, sie höflich, aber bestimmt zurückweisen und durch mutige, ehrliche Merksätze ersetzen. Der Vortrag nennt dafür fünf konkrete Gegenmittel in Anlehnung an Albert Ellis.
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