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Video: Weshalb eine ermutigende Führungskultur gut für Ihr Geschäft ist.

Ermutigende Führung ist kein Wohlfühl-Thema. Heißt: mutigere, selbständigere Mitarbeiter treiben den Geschäftserfolg. Warum, zeigt das Video.

Winfried Berner ·2 Min. Lesezeit

Das Wichtigste aus dem Vortrag

  • Ermutigende Führung ist kein Wohlfühlthema — sie bringt höhere Produktivität, weniger Reibungsverluste und Weiterentwicklung zusammen.
  • Mutlosigkeit kostet real: verschleppte Entscheidungen, Überabstimmung, gemiedene Konflikte. Das Unternehmen fährt mit angezogener Handbremse.
  • Ermutigen heißt fordern, nicht schonen. Unterforderung entmutigt — und sogar Lob kann durch den mitschwingenden Maßstab bremsen.

Ermutigende Führung heißt fordern und nicht schonen.

Winfried Berner

Den Auftakt zu unserer Serie macht das Themenfeld “Ermutigende Führung – Ermutigende Führungskultur”, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen habe ich darüber zwar schon ein Buch geschrieben, dass sich auch ganz gut verkauft und viele positive Kritiken bekommen hat, aber nicht nur ich habe den Eindruck, dass es uns trotzdem nur unzureichend gelungen ist, das volle Potenzial dieses Ansatzes zu “verkaufen”. Warum ich von diesem Ansatz dennoch felsenfest überzeugt bin, sehen Sie gleich in dem ersten Video.

Eine ermutigende Führungskultur sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter aller Ebenen ständig weiterentwickeln und immer mutiger, kompetenter und selbständiger werden. Das kommt nicht nur der “Lebensqualität in der Arbeit” zugute, sondern trägt auch maßgeblich zu mehr Geschäftserfolg bei.

Was Sie im Video lernen.

  • Der Leitgedanke — Die Qualität einer Führungskraft bemisst sich daran, ob Menschen in der Zusammenarbeit größer oder kleiner werden.
  • Drei Ziele, die als Gegensatz gelten — Höhere Produktivität, mehr Befriedigung in der Arbeit und Weiterentwicklung zugleich.
  • Die Economics der Mutlosigkeit — Verschleppte und halbherzige Entscheidungen, Überabstimmung, gemiedene Konflikte: viel Energie, wenig Wirkung.
  • Die Economics des Muts — Kontrovers diskutiert, dann verbindlich entschieden; Konflikte früh und konstruktiv geklärt; hoher Wirkungsgrad.
  • Mut im Vertrieb — Warum gerade die schwierigen, anspruchsvollen Kunden die größte Chance sind.
  • Mutiger Umgang mit Konflikten — Die Regel von Rudolf Dreikurs: weder kämpfen noch nachgeben.
  • Fordern statt schonen — Warum Unterforderung entmutigt und Lob eine paradoxe Wirkung entfalten kann.

Häufige Fragen.

Ist ermutigende Führung nur ein Wohlfühlthema?

Nein. Sie verbessert zwar das Betriebsklima, zahlt aber vor allem auf Produktivität, Innovationsfähigkeit und geringere Reibungsverluste ein.

Was kostet Mutlosigkeit ein Unternehmen?

Verschleppte und halbherzige Entscheidungen, Überabstimmung, gemiedene Konflikte und schwierige Gespräche, viele verpasste Chancen — das Unternehmen fährt mit angezogener Handbremse.

Heißt ermutigen, Mitarbeiter zu schonen?

Im Gegenteil. Ermutigende Führung fordert. Unterforderung ist entmutigend, weil sie signalisiert, dass man dem anderen weniger zutraut.

Warum kann Lob sogar bremsen?

Weil jedes Lob unausgesprochen einen Leistungsmaßstab mitträgt. Wer gelobt wird, lehnt sich leicht zufrieden zurück; wer die Anerkennung vermisst, strengt sich oft mehr an.

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